KI-Transparenzpflichten ab August 2026 (EU AI Act)
Wer ist betroffen?
Unternehmen, die KI-Systeme einsetzen — etwa Chatbots im Kundenkontakt oder KI-generierte Texte und Bilder. Auch der bloße Einsatz von Tools wie ChatGPT kann Transparenzpflichten auslösen.
Was passiert ohne?
Werden die Transparenzpflichten der KI-VO nicht erfüllt, drohen ab Geltung empfindliche Bußgelder. Eine Dokumentation schafft Nachweisbarkeit.
Die EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO / AI Act) regelt den Einsatz von KI risikobasiert. Für die meisten kleinen Unternehmen sind die Transparenzpflichten nach Art. 50 relevant, die ab August 2026 gelten.
Konkret heißt das: Nutzer müssen erkennen können, wenn sie mit einer KI interagieren (z. B. einem Chatbot), und KI-generierte Inhalte — etwa Texte oder Bilder — müssen als solche gekennzeichnet werden.
Typische KMU-Anwendungen fallen in die Kategorie „minimales“ oder „begrenztes“ Risiko. Eine kurze Dokumentation, welche KI eingesetzt wird und wie die Transparenzpflichten erfüllt werden, ist die sinnvolle Vorbereitung.
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